
Freitag, 4. April 2008
...regresar...

Dienstag, 1. April 2008
...llegó el otoño...
mit einer verspaetung von 8 stunden kam ich dann schlussendlich letzten mittwoch doch noch in buenos aires an. und hier hab ich die letzte woche verbracht - das leben hier nochmals so richtig aufgesaugt und genossen. mich treiben lassen, leute getroffen, ausfluege gemacht, museen besucht, fuer river plate gefaent und einen tag lang eine seite der stadt kennengelernt, die auch dazu gehoert. die man hier, so europaeisch wie sich buenos aires praesentiert, nicht erwartet, die einem aber vor augen fuehrt, dass argentinien halt doch suedamerika ist...
cena de despedida
Mittwoch, 12. März 2008
...buena onda...
...ein schild bei den cataratas...
ich hab mir die cataratas del iguazú zum abschluss meiner reise aufgehoben. als einer der hoehepunkte am schluss, sozusagen. neben dem glaciar perito moreno in patagonien, den salinas grandes in salta und dem aconcagua in mendoza sollten die wasserfaelle im nordosten argentiniens zu einem der naturspektakel werden, das mir vor augen gefuehrt hat, wie klein doch wir menschen daneben sind... und wie gross, einmalig und wunderschoen das, was die natur hier in argentinien unter anderem zu bieten hat!
la vista panoramica del lado brasileño
doch - sie wollten verdient sein, die tosenden wasser im nordosten argentiniens... und so brauchte ich ganze 2 anlaeufe, bis ich mich schlussendlich staunend und pflotschnass vor, neben und in den wasserfaellen wiederfand...
lado brasileño
nach meinen 3 wochen in córdoba nahm ich schweren herzens abschied von dieser mir lieb gewordenen stadt und all den menschen, die mir das leben im zentrum argentiniens versuesst haben. dass auch dieser zweite abschied nicht der letzte meiner reise gewesen war, ahnte ich damals noch nicht... ich nahm also abschied und fuhr nach posadas, der hauptstadt der provinz misiones im nordosten des landes. die provinz misiones wurde nach den missionen der jesuiten benannt, die sich im 17. jahrhundert in dieser region niedergelassen haben. mittlerweilen gehoeren diese sogenannten jesuitenreduktionen ebenfalls zum UNESCO-welterbe und lassen sich an diversen orten bestaunen. zumindest eine solche mission wollte ich mir vor der weiterreise nach puerto iguazú anschauen. doch - meine plaene sollten sich aendern...
san ignacio mini, misiones
las cataratas del lago argentino
anstelle der ruinen der jesuitenmissionen wohnte ich einem anderen fuer mich einmaligen erlebnis bei... einem erlebnis, das ich so schnell nicht mehr vergessen werde: ich stellte mich am busbahnhof von posadas in die lange schlange der wartenden, um mir ebenfalls die impfung verpassen zu lassen... schlange stehen fuer eine impfung musste ich bisher noch nie - und die atmosphaere war auch etwas anders als in den sterilen arztpraxen zuhause...:))
anstehen fuer die impfung am busbahnhof in posadas
die woche in buenos aires verging wie im flug. ich lief zwar etwas auf sparflamme - die nebenwirkungen des lebendimpfstoffs machten mir ein bisschen zu schaffen... - aber ich genoss das wiedersehen mit der stadt und meinen leuten hier sehr. ich liess mich treiben von den tagen hier, genoss cafés in den strassen des barrios, besuchte museen, ging shoppen, johlte mit an einem fussballmatch (ja, ja, tatsaechlich... - aguante ferro!!!), ging mit meinen leuten essen - und eh ich michs versah, sass ich abermals im bus in richtung posadas.
lado argentino
und dieses mal sollte es klappen. die misiones jesuiticas de san ignacio mini besuchte ich unter der drueckenden hitze der region, bestaunte die gut erhaltenen mauern und das feuerrot der erde - einmal mehr ein voellig anderes bild argentiniens. die beruehmte rote erde der provinz neben dem dichten gruen des urwaldes - ein bild, das ich nicht so schnell vergessen werde. die vielfalt dieses landes ist einmalig...
cerca de wanda, misiones
noch am selben tag reiste ich weiter, die 6 stunden richtung puerto iguazú am nordoestlichsten zipfel argentiniens. wiedermal wollte es der zufall, dass ich ganz vorne im bus sass und somit von den beiden chauffeuren mit mate und chipà - einem gebaeck aus maniok-mehl, typisch fuer die region - versorgt wurde:)) 6 stunden busfahrt ist in meinen dimensionen hier ein katzensprung - und so fuehlte es sich auch an. spaetabends kam ich in puerto iguazú an, suchte mir ein hostel und nahm das erstbeste - ein bett war noch frei...
fuer einmal sollte sich das erstbeste als gluecksgriff herausstellen...
die folgenden tage in puerto iguazú waren paradiesisch - da hat es jemand wirklich gut mit mir gemeint... das wetter - perfekt! kein tag ohne sonne, der himmel strahlend blau, die temperatur um 40 grad. das hostel - traumhaft! klein aber fein, mit schwimmbad im garten, gesaeumt von palmen. limetten direkt ab baum. mit einer bar, ebenfalls im patio - ein kleines holzhuettchen mit haengematte und sicht auf den pool. die anderen mochileros im hostel - muy buena onda! die abende verbrachten wir meist alle zusammen, kochend und mit einem dieser unglaublich guten rotweine argentiniens und mit spannenden gespraechen. es waren alle mehr oder weniger im selben alter, viele allein unterwegs - ein bisschen kam es mir vor wie in einem pano, hihi...
ein gluecksgriff, damals spaet abends, beim erstbesten hostel...:))
la garganta del diablo
nur einmal wars mir etwas mulmig zumute... wiederum in einem gummiboot, diesmal auf einem ruhigen nebenarm des flusses. da haben wir doch erst vor ca. 50m einen aligatoren gesehen, doesend am ufer liegen - und dann fragt uns der guía, ob wir schwimmen wollen...:)) nun gut - der guía war so schoen, ich musste ihm einfach vertrauen, hehe...:)) und so bin ich reingesprungen, ins angenehm kuehle wasser... und dem aligator wars wohl schlicht zu heiss zum baden...
mein freund, der aligator...
willkommene abkuehlung - mit abenteuerfaktor...
seit letztem sonntag bin ich nun wieder in buenos aires. puerto iguazú und das hostel hab ich ungern verlassen - aber auch all die anderen sind weitergezogen und die leute machen ja bekanntlich oftmals den ort aus, an dem man ist... wiederum bin ich zurueck gekehrt, nach buenos aires.
und - ich wohne wieder bei silvia und belén, in meinem zimmer, wo ich den november verbracht hab. es war schoen, heimzukommen. und es ist schoen, ein zuhause zu haben. der kreis hat sich somit geschlossen. ich bin wieder in buenos aires.
habt ihr das gewusst???
Freitag, 15. Februar 2008
...andando...
viele backpackers, die ich unterwegs kennengelernt hab, haben mich waehrend der letzten 3 monate erstaunt angeschaut, als ich ihnen erzaehlt hab, dass ich meine gesamte reisezeit in argentinien verbringen werde. erstaunt und stolz laechelnd die argentinier/innen, die sich ueber meine begeisterung fuer ihr land natuerlich sehr freuten. erstaunt und unglaeubig all die anderen reisenden, die in der selben zeit praktisch den gesamten kontinenten kennenlernen.
ich hab allen immer das selbe erzaehlt: dass ich fasziniert bin von diesem land. dass es mich gefesselt und verzaubert hat, schon lange bevor ich meinen fuss auf seinen boden gesetzt hab. dass ich es kennenlernen will, von norden bis sueden, von osten bis westen, all diese tausende von kilometer, diese vielfalt, die diversitaet, dieser reichtum an kultur und geschichte, natur und leben. dass ich menschen kennenlernen und mit ihnen zeit verbringen will, das argentinische leben mit seinen tagesablaeufen, den gewohnheiten und alltaeglichen normalitaeten spueren will. dass mir die idee gefaellt, die moeglichkeit und freiheit zu haben, an orte zurueckzukehren, wo es mir ganz besonders gefallen hat, wo es mich nochmals hinzieht.
die meisten haben mich danach verstanden. haben verstanden, was mich treibt und zieht, was mich diese art des reisens hat waehlen lassen. sie haben verstanden, warum mich jetzt, hier keine anderen laender suedamerikas reizen. dass diese eine andere, eine naechste reise sein werden. dass es jetzt argentinien sein musste und ist.
nach claudias abreise vor einem monat und einem weiteren tag am ende der welt - einem entspannten wellness-tag mit sauna und jacuzzy mit blick auf den beagle-kanal - nahm auch ich abschied von ushuaia und trat die grenzueberquerende busreise zurueck nach rio gallegos an. dort wartete bereits der naechste bus, weiter nordwaerts, nach puerto madryn, alles der ruta 3 entlang, der ostkueste argentiniens. und fuer einmal konnte ich im bus beruhigt schlafen, ohne angst, allzuviel von der landschaft zu verpassen - diese wuerde sich fuer die naechsten 20 stunden kaum aendern... wer den film "historias minimas" gesehen hat, kennt die landschaft - flach, braun, ab und zu ein paar buesche und vor einem kilometerlang die asphaltierte strasse, die einem langsam aber stetig nordwaerts bringt.
wieder war ich fast 30 stunden unterwegs, als ich schlussendlich in puerto madryn ankam. puerto madryn - einst ein kleines fischerdoerfchen, das durch den bau der groessten aluminiumfabrik argentiniens vor einigen jahren sprunghaft gewachsen ist - ist aus touristischer sicht vor allem aus 2 gruenden bekannt: wegen seiner naehe zur peninsula valdes und wegen den ballenas, den walen. diese riesigen meeresbewohner besuchen puerto madryn regelmaessig, um sich waehrend der 6 wintermonate dort aufzuhalten, bevor sie wieder richtung sueden, richtung antarktis ziehen. aber eben - knapp haben wir uns verpasst: mitte dezember verlassen sie ihre winterresidenz jeweils...
(...ja, zugegeben, ein klein bisschen mulmig wars mir schon,
als ich die grossen, grossen wellen gesehen hab...)
wale hab ich also keine gesehen. dafuer tausende pinguine - die stundenlange unterhaltung bieten - toninos - eine kleine art delphine, die freudig um unser boot herumgeschwommen und -gesprungen sind - see-elefanten und see-loewen - die nicht viel mehr gemacht haben als faul herumzuliegen und ab und zu ziemlich grusige geraeusche von sich zu geben... und dies alles in freiheit, ohne gitterzaun drum herum - und wenns eine abschrankung gehabt hat, dann galt diese den touristen und nicht etwa den tieren.
in puerto madryn herrschte ferienstimmung. zumal ich genau zur hochsaison dort war - die argentinier/innen waren ebenfalls unterwegs. und so waren dann der strand voll und die strassen bevoelkert, es war ueberall diese locker-entspannte ferienatmosphaere zu spueren und ich genoss die waerme nach dem kalten sueden. in puerto madryn hab ich auch javi und sofi wieder getroffen - javi haben claudia und ich damals in san martín de los andes kennengelernt. gemeinsam mit den beiden und zwei weiteren porteños haben wir eines tages ein auto gemietet und die insgesamt knapp 400km (wovon ca. 80% auf unbefestigter schotterpiste...) zur peninsula valdes unter die raeder genommen. bepackt mit mate, argentinischer musik im ohr und der argentinischen leichtigkeit, wenns um die zeit geht... - wie entspannend!!
mein persoenliches highlight war und ist mein eintrittsticket in den park... "somos 5, de buenos aires", hat fede, am steuer, dem ticketverkaeufer gesagt. der hat uns kurz gemustert - und's ihm geglaubt:)) so bin ich als "nacional" in den park eingereist - abgesehen vom 4 mal guenstigeren eintrittspreis hat mich natuerlich gefreut, dass ich ohne zweifel als einheimische durchgegangen bin...!!
nach dieser schoenen woche in puerto madryn zog ich weiter, mit dem versprechen, das naechste mal zur saison der wale zurueck zu kehren. die bevorstehenden 21 stunden busfahrt nahm ich locker auf mich - laengst hab ich mich an solch lange busreisen gewoehnt. mehr noch - es macht mir sogar spass! ich geniesse diese zeit unterwegs, mit musik im ohr durch argentinische weiten zu reisen... dazu kommt, dass die busse hier bequemer sind als die 1. klass-wagen der sbb, dass man, wie im flugzeug, mit essen und trinken versorgt wird, und man sich ab und zu an bushaltestellen die beine vertreten kann.
die reise von puerto madryn nach rosario verging somit schnell und ich freute mich auf das wiedersehen mit der stadt und den rosarinos, die mich erwarteten. die hitze und die hohe luftfeuchtigkeit machten mir bei diesem zweiten besuch nicht mal mehr halb so viel muehe wie damals anfangs dezember und ich ueberstand die woche in der drittgroessten stadt argentiniens in dieser hinsicht blendend. zurueck zu kommen an einen ort, wo man schon mal war und sich ein klein wenig zuhause fuehlt und das alles in einem fremden land - ein schoenes gefuehl. und trotzdem blieb ich nur eine woche in rosario und reiste danach weiter nach córdoba. um dort endlich die 2 glaeser ovomaltine-brotaufstrich und die tafeln schokolade abzuladen, die ich seit claudias ankunft an weihnachten mit mir herumgetragen hab...

so sind die tage hier ruhig. ich lese viel, geniesse die stadt, koche ab und zu (aelplermakkaroni mit apfelschnitzli und zum dessert - claro - magenbrot:))), nutze die pileta im garten aus, esse fleisch und trinke wein und mach ab und zu einen ausflug - nach alta gracia z.b., ins museo del che, oder nach la falda, einem kleinen staedtlein in den sierras chiquitas. den argentinischen tagesablauf hab ich adaptiert - znacht gibts kaum je vor 23 uhr und schlafen vor 2 uhr morgens erscheint mir als ziemlich ungewohnt. dafuer bin ich fan von der siesta am spaeteren nami...
zwei wochen bin ich nun schon hier und bleibe noch ein paar tage. danach gehts weiter, nordostwaerts, dem letzten grossen ziel meiner reise entgegen: via posadas zu den cataratas del iguazú, den wasserfaellen an der grenze zu brasilien. und danach wieder zurueck, nach buenos aires. dorthin, wo vor ueber 3 monaten alles begonnen hat... es erwarten mich all die porteños und porteñas, die ich waehrend dieser zeit unterwegs kennengelernt hab und ich freu mich riesig, sie alle nochmals zu sehen und mit ihnen winkel und ecken dieser riesigen stadt zu entdecken, die ich alleine nicht kennenlernen wuerde. auch der letzte teil meiner reise haelt somit highlights parat - und ich freue mich auf jeden weiteren tag in argentina!
Donnerstag, 17. Januar 2008
...historias de la ruta 40...
...gekennzeichnet vom staendigen wind...
die vergangenen 14 tage fuehlen sich nach mehr an - obschon sie vorueberflitzten, wie der wind auch. sie waren intensiv, ausgefuellt und dank des sued-sommers viel laenger als gewohnt. bis spaetabends scheint die sonne - muede wird man nicht und kann somit den tag ausnutzen, bis der naechste anbricht. und das haben wir auch getan, die letzten 14 tage!
...irgendwo, unterwegs, in patagonien...
die abreise von san martín de los andes liegt gefuehlsmaessig schon monate zurueck. und die reise vom norden in den sueden, vom sommer beinahe in den winter, war eines dieser erlebnisse, die man nie mehr vergisst! eines der highlights der gemeinsamen zeit von claudia und mir, ein praegendes und eines, das uns wohl noch jahre spaeter strahlen laesst...
bajo caracoles - zwischenstopp auf der ruta 40
ein guanaco auf der ruta 40
eine weite, die man an einem stueck erleben muss, um sie zu begreifen. in ihrer ganzen dimension. und so entschieden wir uns spontan, nicht - wie zuerst beabsichtigt - einen zwischenstopp einzulegen. wir beschlossen, die ruta 40 in einem stueck zurueck zu legen, direkt von bariloche nach el chaltén. und keine von uns haette sich vorher ertraeumt, dass diese 34 stunden am stueck im holprigen bus alles andere als anstrengend oder langweilig werden wuerdcn. im gegenteil. wir haben sie genossen. sie waren faszinierend und der huehnerhautfaktor war hoch.
mate-runde mit den chauffeuren
als wir dann um 3.30 uhr fruehmorgens in el chaltén angekommen sind, waren wir aber trotzdem froh um unser komfortables 2er-zimmer mit privatem bad und legten uns - nach 2 naechten im bus - gerne ins weiche bett!
el chaltén
el chaltén ist wohl eines der juengsten dorflein in argentinien. es wurde 1986 gegruendet, hauptsaechlich deshalb, um den chilenen beim besiedeln dieses abgelegenen gebietes zuvorzukommen. die argentinier hatten eine gute nase, damals - el chaltén boomt. im sommer reisen tausende wander- und kletterfreudige touristen aus aller welt an diesen flecken erde, wo es bisher weder natelempfang noch eine aktuelle tageszeitung gibt.
was fuer den tourismus und das gesamte dorf wirtschahtlich gut ist, bringt natuerlich auch seine schattenseiten mit sich: es wird gebaut wie wild, neue haeuser spriessen unkontrolliert aus dem boden und lassen das heute so charmante doerflein in einigen jahren wohl zu einem touri-center mehr wachsen... bereits jetzt werden die ersten naturstrassen geteert und wenn das grossprojekt der regierung abgeschlossen ist, das vorsieht, die gesamte ruta 40 zu teeren und somit fuer die touristen bequemer zugaenglich zu machen, dann wird eine reise nach el chaltén nicht mehr dieselbe sein.
was sich jedoch auch dann nicht aendern wird, ist die attraktion el chalténs - die berge! mit den beiden spektakulaeren gipfeln des fiz roy und des cerro torre finden sich um el chaltén DIE gipfel der argentinischen teils von patagonien. nicht unbedingt durch ihre hoehe, mehr aber durch die formation vermoegen sie zu verzaubern - sofern man sie denn zu gesicht bekommt...
links der cerro torre, rechts die gipfel des fiz roy
patagonien hat uns mit dem fuer diese region so typischen wetter empfangen. wind und regen, sonne und blauer himmel - von allem gab es etwas. wirklich schoen war es jedoch nicht und so mussten wir unsere erste wanderung unverrichteter dinge vor der mitte schon abbrechen und - pflotschnass und durchfroren - den rueckweg antreten. beim 2. versuch unserer gebuchten tour zum glaciar torre, inkl. trekking auf ebendiesem, waren wir erfolgreich. liess uns das schlechte wetter den 1. versuch bereits im dorf, morgens um 7 uhr, wieder abbrechen und schnurstracks zurueck ins warme bett fluechten, so meinte es das wetter am folgenden tag besser. und - tatsaechlich - nach etwas startschwierigkeiten zeigte sich uns der cerro torre dann auch in seiner ganzen pracht. und das trekking auf dem gletscher war vor dieser kulisse nochmals eindruecklicher als sonst schon...
auf dem glaciar torre
3 stunden spazierten wir auf diesem eisgiganten herum, bestaunten gletscherspalten, hoerten das eis krachen - und hatten zum abschluss gar die moeglichkeit, uns als eiskletterer zu probieren... ja, auch ich wagte die herausforderung - die sich schlussendlich als einer meiner persoenlichen fortschritte herausstellen sollte...
...wer haette das gedacht...?!
nach dieser eindruecklichen 10-stunden-wanderung bei schlussendlich bestem wetter nahmen wirs am folgenden tag gelassen, dass sich el chaltén am morgen unserer abreise mit strahlendstem wetter von uns verabschiedete... so haben wri den fiz roy wenigstens aus der ferne doch noch gesehen!
perito moreno
der perito und ich...
und genauso abenteuerlich wie sich das ziel anhoert, so war auch die reise dahin. argentinische busfahrplaene sind speziell - so fanden wir uns morgens um 3 uhr gaehnend vor dem bus wieder, der uns die strecke suedwaerts bringen sollte, via rio gallegos, nach ushuaia. und die ankunft in ushuaia, der suedlichsten stadt der welt, am beagle-kanal, die will verdient sein. ganze 4 stempel gabs in unsere paesse - die grenzziehung im sueden des kontinents liess uns argentinien fuer kurze zeit verlassen und einige stunden auf chilenischem boden verbringen. dort ueberquerten wir auch die magellan-strasse - und fuehlten uns enorm historisch!
die schafe und ich auf der estrecho de magellanes...
ushuaia in der abendsonne - um 22 uhr
al cumbre del cerro guanaco - der beagle-kanal im hintergrund
...wintergefuehle...